Overblog
Folge diesem Blog Administration + Create my blog
22. August 2011 1 22 /08 /August /2011 20:46

A4, Sonntag Abend 20:30 Uhr. Auf dem Weg zum Aufbau West.

DSC04644 (Groß)

Heute, erster Arbeitstag bereits wieder überstanden. Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. So muss man das sehen. Und außerdem, wieder einen Tag näher an der Altersarmut (bekannt von früher als Rente).

Hier also ein paar Impressionen vom Urlaub in Warnemünde...

 

DSC04603 (Groß) 

Das Hotel lag direkt hinter der Düne (Haus in der Mitte). Der Weg zum Strand war daher sehr kurz. Der Himmel sah meist auch besser aus als auf diesem Bild. Das Wasser kam mit 17°C eher unterkühlt daher.

 DSC04604 (Groß)

Dafür war auch das 95%ige Wasser immer gut gekühlt. Starandkorb pro Tag 8 €. Flasche Rostocker Pils 2.50€. Ein Tag in Ruhe am Strand, unbezahlbar.

 

Diesen Post teilen
Repost0
1. November 2010 1 01 /11 /November /2010 15:50

Tag III

 

9:20 Uhr Frühstück. Der Himmel ist bedeckt. 10:31 Uhr es beginnt zu regnen. 10:42 Uhr es regnet immer noch. Wir helfen unserer Laune mit einer Flasche Vino rosso auf die Sprünge. 13:30Uhr die Sonne bahnt sich ihren weg. Der Himmel ist eher blau als wir. Der Rest des Tages findet am Strand statt. Das Blau des Himmels können wir nicht mehr einholen - erst nach Sonnenuntergang. Ramazotti gibts aber immer noch nicht...

 

Tag IV

 

Motto: "Nach der Sonne kommt der Regen, kommt die Sonne, kommt der Regen,..." Die Wettersituation kann uns nicht befriedigen. Trotzdem, oder gerade deshalb findet ein Spaziergang statt. Es geht zum Aussichtspunkt "Capo Vaticano".

 

Bild 069 (Large)Trotz des schlechten Wetters bietet sich ein atemberaubender Blick.

Auf einem Teilstück begleitet uns eine schwarze Katze. Ein Ohmen?

Nach drei Tagen Nachfrage ohne Erfolg, heute angekommen - eine neue Flasche Ramazotti. Fehlt noch eine Pizza, zu der wir bisher auch noch nicht kamen. Die Pizzaöfen werden scheinbar ausschließlich Abends befeuert.

 

Tag V

 

Regen, Regen, Regen..laut Wetterbericht jedenfalls. Den Vormittag verbringen wir trotzdem bei herrlichem Sonnenschein am Strand. Nachmittags geht es nach Tropea, von dort mit dem Schiff zum aktiven Vulkan Stromboli. Anderthalb Stunden Schifffahrt ohne kotzen überstanden. Puh. Am fünften Tag um 18:27 Uhr dann die erste Pizza in Italien, direkt am Fuße des Vulkans verspissen. Noch ein kurzer Spaziergang über die Vulkaninsel. Fußballplatz entdeckt, direkt am Fuße des Vulkans.

Bild 096 (Large)

 Zurück geht es aufs Wasser. Es beginnt bereits dunkel zu werden. Wir wollen vom Wasser aus beobachten wie der Vulkan ausbricht, was laut Reiseleiter alle 30 min passiert, aber nur bei Dunkelheit zu erkennen ist. Jedoch hängt eine Wolke über dem Vulkan. Dafür fangen die Pasagiere an zu brechen.

100,-€ Fahrt zum Stromboli

27,50 € Pizza + Rotwein

3 Tüten vollgekotzt - unbezahlbar, für alles andere gibt es Mastercard.

Diesen Post teilen
Repost0
25. Oktober 2010 1 25 /10 /Oktober /2010 18:20

Nebenan gibts ein neues Album mit den Bildern aus Kalabrien - oder gleich hier klicken.

 

Tag I

Motto: "Ich bin müde geboren und lebe um mich auszuruhen!"

Los ging es um 03:00Uhr morgens mit dem Wecken. 04:00Uhr Abfahrt zum Flughafen Nürnberg. Mit etwas Verspätung ging es dann los Richtung Italien - Zielflughafen Lamezia Terme. Nach dem Einsteigen die obligatorische Frage an die Nachbarin: " Na, wo fliegen sie hin?" Die Frau überlegt tatsächlich, ich erlöse sie aber indem ich gestehe das das nur ein Witz war. Der verstörte Blick lichtet sich trotzdem nur langsam. Bei der Landung klatschen alle brav. Wie peinlich. Vom Flughafen zum Hotel erleben wir eine typisch italienisch-kalabresische Busfahrt und beschließen uns dann eher doch kein Mietauto zu holen. Im Hotel dann der erste Schock. "Appartment, up!" die Aussage an der Rezeption. Kurz darauf verstehen wir. Unser Hotel liegt an einer Steilküste und unser Appartment befindet sich oben. Gefühlte 300 Höhenmeter liegen zwischen Bett und Futterstelle bzw. Wasser. Aber das Wetter ist schön und schließlich: Jeder Gangk macht schlankt! Nach dem Abendessen freuen wir uns auf einen Ramazotti. Doch da folgt der zweite Schock: "Ramazotti - finished!" Soll es morgen erst wieder geben. Naja, gibt schlimmeres.

Bild 057 (Large)

Tag II

Wir beschließen eine spontane Ausfahrt nach Tropea anzutreten, da das Wetter maximal bescheiden ist. Die nette Hotelfamilie bietet einen Fahrdienst an, welchen wir auch prompt nutzen. Mit uns im Auto sitzt ein Ehepaar aus Bad Elster, welches uns auch in den kommenden Tagen noch über den Weg laufen sollte. Das Hotel ist schließlich nicht groß und viele Touries sind Mitte Ende Oktober in Kalabrien nichtmehr anzutreffen.

Motto des Tages: "Ein Fiat Panda paßt überall durch - und ein Auto ohne Kratzer und mit Außenspiegeln ist kein Auto!"

Was wir an diesem Tag gelernt haben: 1. Es heißt "Vino rosso" nicht "rosso Vino". 2. In Tropea dreht sich zwischen 2 und 5 Uhr Nachmitags kein Rad - Mittagspause. 3. Nach dem Mittagessen trinkt man einen Espresso (nix für Herzkranke) und Limittenschnaps. 4. Dem Italiener sind deutsche Gäste lieber als italienische. 5. Hat man auf den Stromboli gute Sicht, ändert sich das Wetter, oder auch nicht!.

PS: Ramazotti gabs auch heute nicht - aber morgen, versprochen.

Bild 029 (Large)

Diesen Post teilen
Repost0
16. September 2010 4 16 /09 /September /2010 18:42

Zu Besuch in Flensburg und Lübeck

 

Am Montag bzw. Dienstag habe ich dem Norden Deutschlands die Ehre erwiesen. Zunächst ging es nach Flensburg arbeiten. Das Wetter war typisch norddeutsch - eine kühle Briese wehte über die Stadt. Trotzdem hatte sich auch eine weitere Firma aus Sachsen (Chemnitz) auf den Weg in den den Westen zum Aufbau West aufgemacht. Es gab also keine Probleme mit der Verständigung.

 

Flensburg

Lustig war aber eigentlich nur der Dialekt der Ureinwohner und das Radioprogramm. Schau maa daaa

 

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5384416

 

Auf dem Rückweg hab ich dann in Lübeck halt gemacht um meine Nachgeburt zu besuchen. Es wurde, wie nicht anders zu erwarten, feucht fröhlich. Nach Lammbraten gings Zum Idealen Himmel. Eine urgemütliche Kneipe in der Altstadt. Auch wenns nicht wirklich einladend aussieht, auf die inneren Werte kommts an. Aber das ist ja ein alter Hut. Bei Astra und Mexikaner und ostdeutschen Preisen schmeckte es noch besser. Wer also mal in Lübeck ist, weiß an wenn er sich als Stadt und Kneipenführer wenden kann oder muss.

 

ZIHL

Diesen Post teilen
Repost0
11. März 2009 3 11 /03 /März /2009 18:11

Tach. Eigentlich wollte ich an dieser Stelle jetzt von meinem Trip nach Schweden berichten. Aber es gibt nicht viel zu berichten. Also, ich war schon dort, aber manchmal ist die Arbeit eines Service-Ingenieurs auch sehr unspektakulär. Montag früh 4:00Uhr. Alles schläft. Ich stehe auf setze mich ins Auto und werde nach Köln-Bonn gefahren. 6:55 Uhr ab Airport Köln-Bonn nach Stockholm Arlanda. Auto mieten. Nach Lindesberg fahren, dauert 2,5 h. Man darf auf der Autobahn nur max. 110km/h fahren. Welche Idioten hatten das in Deutschland eigentlich vorgeschlagen? Die Grünen! Das hat nix mit Umweltschutz zu tun, wenn Leute hinterm Steuer einschlafen und Bäume (Leitplanken) umfahren! Ich weiß wovon ich spreche...Zurück zum Thema. Laser repariert (30min). Hotel. Schlafen. Einen Tag mehr oder weniger sinnlos die Zeit totschlagen. Schlafen. Zurückfliegen. Zu Hause. 

Ansonsten ist Schweden immer eine Reise wert. Eigentlich mein Lieblings-Service-Land. Die Leute sind freundlich, machen keine Hektik. Man kann sich unterhalten, da jeder Englisch spricht. Das Essen ist gut. Und mann muß nicht 12 Stunden fliegen. Nur das Bier ist ziemlich teuer. Aber irgendwas ist ja immer...

Diesen Post teilen
Repost0
5. März 2009 4 05 /03 /März /2009 17:59

Seid gestern abend bin ich wieder zu Hause. Meine Pflanzen leben noch. Einen toten Hamster hab ich nicht gefunden. Nur eine grau-grüne staubige Orange...

Nachdem ich meine Arbeit in Shenzhen beendet hatte, gings nach Wuhan. Von 28°C auf 0°C, Schneeregen. Toll. Nach getaner Arbeit am Samstag war noch Zeit für ein wenig Sightseeing am Sonntag. Wie man links sieht, trägt man in China Sonntags Uniform. Auch die Außländer. Wir haben dann verschiedene Tempel bzw. Türme oder wie auch immer, besucht. An den ersten Namen kann ich mich nicht erinnern. Hieß irgendwie *#3chchzhciblub, glaub ich. Klang zumindest ganz ähnlich.

An den zweiten kann ich mich erinnern: "Yellow Craine Tower". Eigentlich hatte ich mir einen "Gelben Kran-Turm" anders vorgestellt. Mehrere gelbe Kräne übereinander gestabelt zu nem Turm...

Doch dann hab ich es gesehen und es viel mir wie Schuppen aus den Haaren: Die "Gelbe Kranich-Pagode" . War zwar nicht gelb und einen Kranich hab ich auch nicht gesehen, aber das mit den Kränen...

 

 

Englisch ist schon eine sehr zwei, drei, vieldeutige Sprache. Ich glaube Chinesisch ist viel einfacher. Das sprechen sogar schon die ganz kleinen Chinesen, also die Kinder mein ich jetzt. Also kann das soooo schwer gar nicht sein.

Aber zurück zum gelben Kranich Turm. Man kanns kaum glauben, aber errichtet im Jahr 223, also knapp 1800 Jahre alt, gibts da drin nen Fahrstuhl! Die alten Chinesen waren ihrer Zeit weit voraus. Wir sind dann doch die Treppe rauf. Der Fahrstuhl war nur für Rollstuhlfahrer. Die Medizintechnik war auch ihrer Zeit voraus. 

Von oben hat man einen herrlichen Blick über das wunderschöne Wuhan. Gut, über Wuhan. Es gibt schönere Städte. Vielleicht sind sogar 99,9% aller Städte weltweit schöner. Bestimmt sogar. 

Klima: Wuhan ist die feuchteste Stadt Chinas. Subtropisches Klima. 30°C im Sommer bei 100% Luftfeuchte. Auch jetzt im Winter hats die ganze Zeit geregnet.

 Letztlich gings noch zurück nach Beijing. Eigentlich wollte ich die "Great Wall", die chinesische Mauer begutachten. Es war aber nur noch Zeit für das "Vogelnest", das Olympiastadion. 

Am Montag nächste Woche gehts weiter. Dann berichte ich aus Schweden.

Einen Witz noch, hab ich gelesen:

Treffen sich zwei Planeten beim Arzt im Wartezimmer. Sag der eine:"Ich hab mir Homo Sapiens eingefangen." Der andere:"Macht nix. Das geht von alleine wieder weg!"

Diesen Post teilen
Repost0
24. Februar 2009 2 24 /02 /Februar /2009 16:10

Ich überlege meinen Blog umzubenennen...in IPG Adventure tours. (Für die die es nicht wissen: IPG ist die Firma für die ich arbeite und die mir immer diese abenteuerlichen Reisen ermöglicht. Adventure tours heißt, für die nicht so sprachbegabten unter uns: "Was mach ich hier eigentlich" oder auch "Abenteuerreisen").

Eigentlich wäre ich ja schon wieder zu Hause heute, hatte ich letztens gebloggt. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Mein Aufenthalt wurde am Montag spontan und kurzfristig um eine Woche verlängert, OHNE die Unterhosen-Sittuation einzukalkulieren. Und da fällt mir ein, wer gießt eigentlich meine Blumen? Und wer füttert meinen Hamster. Na, der hat wohl jetzt eh schon keinen Hunger mehr.

Man hat also von oberster Stelle beschlossen, das ich alle Laser die in China stehen besuche und einen Straus Blumen überreiche. Die Laser stehen in Beijing, Shanghai, Wuhan, Changzhou, Shenzhen. Auf der Karte müßt ihr jetzt selbst suchen. Einen Tip gibts: In Beijing, früher auch als Peking (nach der Ente benannt) bekannt, schneits. Es ist also: KALT. In Shenzhen sind 25°C.

Der Vorteil (von Shenzhen meine ich jetzt) liegt offen auf der Hand. Während Deutschland im Schnee versinkt, sich den Arsch abfriert und ein erwartetes Wirtschafts"wachstum" von minus 5% ausweist, ist es hier in Shenzhen wo ich gerade wieder eingetroffen bin mollig warm. Schnee hab ich auch nicht gesehen. Das Wirtschaftswachstum geht auch um 2% zurück, auf  plus 10%. Der Nachteil bei der Wärme ist, man kann eine Unterbuchse wirklich maximal 4 Tage (links, rechts, richtig und falsch rum) anziehen. Wo sich der Kreis wieder schließt...(verstanden?). Ansonsten muß man sich wegen schlechten Geruchs hier keine Sorgen machen. So schnell fällt man hier nicht auf...wegen Geruchs meine ich. Mit zwei Metern lichter Höhe schon!

Gestern Abend bin ich dann also noch geschwind nach Changzhou gejettet. Nur hat mir niemand gesagt, das der Flieger in Xiamen einen Zwischenstop macht. Ich also raus aus dem Flieger und ab ans Gepäckband. Da standen dann auch 5 Chinesen und ich. Kam mir schon etwas spanisch vor. Als dann mein Gepäck letztendlich auch nicht rauskam, kam mir das schon chinesisch vor, d.h. ich nix verstehen. Man hat mich dann aber gefunden und wieder ins Flugzeug gesteckt. Die hatten wohl Angst das meine Koffer explodieren wenn ich nicht mit im Flieger sitze.

Angekommen in Changzhou. Ab ins Hotel. Nächsten früh in die Firma. Laser checken, Update aufspielen. Fertsch. Zurück zum Flughafen. Zurück nach Shenzhen. Diesmal ohne Zwischenstop. Hab auch nicht versucht auszusteigen!

Morgen früh wieder zum nächsten Laser. Morgen abend oder Donnerstag weiter nach...das Los wird erst noch gezogen. Ein Kollege aus Deutschland kommt mir zu Hilfe. So bin ich dann wenigstens zu meinem Geburtstag im Sommer mal wieder zu Hause ;-)

Zum Schluß noch zwei kleine Bilderrätsel.

 

1. Auf was warten die Leute auf diesem Bild?

 

a) Auf den Osterhasen.

b) Auf Gebäck. Hm. Lecker Printen.

c) Auf den toten Hamster.

d) Auf die Essensausgabe.

 

Fast richtig war Antwort b). Auf ihr Gepäck!

 

 

2. Wohin geht die Reise?

 

a) Nach Jerusalem.

b) Malle.

c) Das ist ein Ü-Ei.

d) 1-2-oder 3? Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn      das Licht ausgeht.

 

Antwort: Wer es weiß und sich sicher ist, sagts mir bitte schnell, sonst steig ich wieder falsch ein ;-)

 

 

 

Da fällt mir noch ein: Isch habe gar keinen Hamster!

Diesen Post teilen
Repost0
18. Februar 2009 3 18 /02 /Februar /2009 15:37

Nachdem ich meine Grippe überstanden habe, wurde mein erneuter Trip nach China nur verschoben, nicht aufgehoben. Am Montag (16.02.09) gings los nach Beijing und direkt weiter nach Wuhan. Wie man sieht war Wuhan kein Foto wert...Nur Regen und Nebel, Regen und Nebel und kalt.

Am Donnerstag gings dann weiter nach Shenzhen. Hier waren angenehme 25°C. Wenn ich höre das es im Vogtland schneit wie blöde...

Über Shenzhen kann man das eine oder andere berichten: Für viele ist Shenzhen eher unbekannt, ein weißer Fleck auf der Landkarte. Bis vor 30 Jahren war das auch so. Damals zählte man 30000 Einwohner. Ein Dorf wie Reichenbach/Vogtl. Dann wurde Shenzhen zur Sonderwirtschaftszone erklärt und hat heute 12 Millionen Einwohner und hat damit seinen direkten Nachbarn in Sichtweite, Hongkong mit 7 Millionen, längst überholt. 8 bis 9 Millionen der 12 Millionen Einwohner sind Wanderarbeiter ohne ständigen Wohnsitz in Shenzhen. Fahrräder sind verboten in Shenzhen, sie gelten als Symbol für Armut. Trotzdem fahren viele Fahrrad...

Heute, am Sonntag, waren wir im Einkaufsviertel. Mörderisch was los wie man auch sieht. Natürlich haben alle Geschäfte auch Sonntags geöffnet...Die Philosophie ist hier etwas anders: Wer die ganze Woche arbeitet, d.h. hier in Shenzhen Montag bis Samstag, der braucht auch einen Tag an dem man shoppen gehen kann. Es gibt kein Diskussion wie lange ein Laden auf haben darf.

In den Läden ist voller Körpereinsatz gefragt, drängeln ist oberestes Gebot. Genauso wie Handeln ein Muss ist. Meist kann man den Preis locker halbieren.

Ich muss natürlich immer etwas aufpassen das ich niemand ertrete, manche Chinesen sind wirklich nur laufende Meter. Aber meistens passen sie schon selbst auf und haben Respekt wenn der weiße Zweimetermann kommt.

Montag oder Dienstag gehts zurück nach Beijing und von dort am Dienstag nach Deutschland. Wie ich so gehört habe, ist inzwischen tiefster Winter in Deutschland. Eine weitere Meldung aus München hat mich sehr positiv gestimmmt: Bayern hat verloren gegen Köln! Kölle Allaaf!  

Diesen Post teilen
Repost0
3. Februar 2009 2 03 /02 /Februar /2009 16:58

Jetzt hat es mich auch erwischt: Grippe, ganz schön heftig. Mit letzter Kraft schreibe ich diesen Blog. Drei Hektar Wald mußten schon sterben nur für meine Papiertaschentücher. 

Am Samstag ging es los, relativ plötzlich. Wir waren gerade zu unserer jährlichen Ausfahrt, diesmal wieder in Prag. Ich möchte trotzdem hier kurz was zu dieser tschechischen Hauptstadt an der Moldau schreiben: Die "Goldene Stadt" sollte umbenannt werden. Hier meine drei Vorschläge: "Kohlenmonoxid Stadt", "Müllstadt" oder auch "WirnehmendieTouristenausundlachenunskaputt-Stadt".

Das alles teurer wird und man das Bier nicht mehr für unter einem Euro bekommt, ist so klar wie der Himmel über der Arktis. Aber für ein verdorbenes Bier über 3 Euro zuverlangen, einen Grog sage und schreibe 6 Euro und für das Brot zur Suppe 18!!! Euro (für 8 Personen 15 Kanten) ist Abzocke. In den Kneipen fällt der Putz von der Wand, innen wie außen. Müll überall. Alles dreckig. Selbst im Zentrum und der historischen Altstadt. Das 4**** Sterne Hotel in dem wir logierten, war OK, vom Preis her gesehen und wenn man keine Ansprüche stellt, vorallem nicht ans Frühstück und schon gar nicht an den Kaffee. Und ich habe in meinem Leben schon ein zwei Hotels von innen gesehen. In Deutschland wären das wohl 3*** Sterne.      

Nagut, 2**Sterne vielleicht eher.

Aber wir haben auch eine gut Kneipe gefunden mit nem netten Kellner...hab ich mir berichten lassen. Leider lag ich da schon im Bett und habe mit meiner Grippe gekämpft. Ich hab verloren und sie hat die Oberhand gewonnen. Aber gemeinsam mit meinen zwei neuen Freunden Penicillin und Ibuprofen gewinnen wir die Schlacht.

Diesen Post teilen
Repost0
21. Januar 2009 3 21 /01 /Januar /2009 14:30

Nach ausführlichem Frühstück - Instand-Kaffee - ging es heute vom Rande Beijings auf ins Zentrum, in die Verbotene Stadt. Unsere chinesische Niederlassung befindet sich in einem Gewerbegebiet außerhalb Beijing's Zentrum. Etwa am 5.Ring um die Stadt. (Es gehen 5! Autobahnringe um die Stadt). Für die etwa 20km haben wir nur etwa 2 Stunden gebraucht.

Die Verbotene Stadt, war bis Anfang 1900 über 500 Jahre Kaisersitz. Dort haben sich die Ming und die Qing Dynastie "vergnügt". Ja, wie ich über meinen Knopf im Ohr per deutschem Audio-Kommentar erfahren mußte, war die Sittuation damal wie heute: Es wurde gestiftelt was das Zeug hält. Lügen und Intrigen. Mancher Kaiser hatte bis zu 27 Kongubienen. Kondome waren zu teuer, die Pille verschreibungspflichtig. Man kann sich das Durcheinander vorstellen. Da hat der Kaiser auch schon mal vor der Mutter gekuscht, weil der Tronfolger von einer Putzfrau ausgetragen wurde. Am Ende haben die Kaiser trotzdem regiert, aber die Frauen hinter den Kulissen hatten das Sagen. Sag ich doch, wie heute, oder? Zumindest bei manch einem.

Zum Abendessen hab ich wieder den alten Fehler gemacht: Ich habe, da ich nicht wußte was ich da essen soll, vorher gefragt was das ist. Fehler. Niemals vorher fragen. Maximal hinterher, falls man einen guten Magen hat. Es waren Innereien, Magen-Darm Schlingen auf reichlich Knoblauch. Ich hab mich dann hauptsächlich an den Knoblauch gehalten. Zum Glück gabs noch Reis und Fisch und Bambus,...Zu Mittag gabs Peking-Ente. Allerdings wurden die Fleischstücken in ein Art Teigfladen zusammen mit Zwiebel eingerollt und kalt gegessen. Dazu scharfes Gemüse, Schweinefleisch mit Koriander, und und und. Sehr lecker.

Morgen gehts dann wieder gen Hamit. Auf Wiedersehen bis in zwei Wochen, dann bin ich wohl wieder hier, bzw. in Wuhan.

Diesen Post teilen
Repost0

Über Diesen Blog

  • : Toni on Tour
  • : Bitte weitergehen, hier gibts NIX zu sehen! Hier gehts um mein Leben, Sein und Schein. Hauptsache lustig und bunt. Die große weite Welt und die Heimat. Philosophisches und Subtiles.
  • Kontakt

Archiv

Kategorien