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11. März 2009 3 11 /03 /März /2009 18:11

Tach. Eigentlich wollte ich an dieser Stelle jetzt von meinem Trip nach Schweden berichten. Aber es gibt nicht viel zu berichten. Also, ich war schon dort, aber manchmal ist die Arbeit eines Service-Ingenieurs auch sehr unspektakulär. Montag früh 4:00Uhr. Alles schläft. Ich stehe auf setze mich ins Auto und werde nach Köln-Bonn gefahren. 6:55 Uhr ab Airport Köln-Bonn nach Stockholm Arlanda. Auto mieten. Nach Lindesberg fahren, dauert 2,5 h. Man darf auf der Autobahn nur max. 110km/h fahren. Welche Idioten hatten das in Deutschland eigentlich vorgeschlagen? Die Grünen! Das hat nix mit Umweltschutz zu tun, wenn Leute hinterm Steuer einschlafen und Bäume (Leitplanken) umfahren! Ich weiß wovon ich spreche...Zurück zum Thema. Laser repariert (30min). Hotel. Schlafen. Einen Tag mehr oder weniger sinnlos die Zeit totschlagen. Schlafen. Zurückfliegen. Zu Hause. 

Ansonsten ist Schweden immer eine Reise wert. Eigentlich mein Lieblings-Service-Land. Die Leute sind freundlich, machen keine Hektik. Man kann sich unterhalten, da jeder Englisch spricht. Das Essen ist gut. Und mann muß nicht 12 Stunden fliegen. Nur das Bier ist ziemlich teuer. Aber irgendwas ist ja immer...

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5. März 2009 4 05 /03 /März /2009 17:59

Seid gestern abend bin ich wieder zu Hause. Meine Pflanzen leben noch. Einen toten Hamster hab ich nicht gefunden. Nur eine grau-grüne staubige Orange...

Nachdem ich meine Arbeit in Shenzhen beendet hatte, gings nach Wuhan. Von 28°C auf 0°C, Schneeregen. Toll. Nach getaner Arbeit am Samstag war noch Zeit für ein wenig Sightseeing am Sonntag. Wie man links sieht, trägt man in China Sonntags Uniform. Auch die Außländer. Wir haben dann verschiedene Tempel bzw. Türme oder wie auch immer, besucht. An den ersten Namen kann ich mich nicht erinnern. Hieß irgendwie *#3chchzhciblub, glaub ich. Klang zumindest ganz ähnlich.

An den zweiten kann ich mich erinnern: "Yellow Craine Tower". Eigentlich hatte ich mir einen "Gelben Kran-Turm" anders vorgestellt. Mehrere gelbe Kräne übereinander gestabelt zu nem Turm...

Doch dann hab ich es gesehen und es viel mir wie Schuppen aus den Haaren: Die "Gelbe Kranich-Pagode" . War zwar nicht gelb und einen Kranich hab ich auch nicht gesehen, aber das mit den Kränen...

 

 

Englisch ist schon eine sehr zwei, drei, vieldeutige Sprache. Ich glaube Chinesisch ist viel einfacher. Das sprechen sogar schon die ganz kleinen Chinesen, also die Kinder mein ich jetzt. Also kann das soooo schwer gar nicht sein.

Aber zurück zum gelben Kranich Turm. Man kanns kaum glauben, aber errichtet im Jahr 223, also knapp 1800 Jahre alt, gibts da drin nen Fahrstuhl! Die alten Chinesen waren ihrer Zeit weit voraus. Wir sind dann doch die Treppe rauf. Der Fahrstuhl war nur für Rollstuhlfahrer. Die Medizintechnik war auch ihrer Zeit voraus. 

Von oben hat man einen herrlichen Blick über das wunderschöne Wuhan. Gut, über Wuhan. Es gibt schönere Städte. Vielleicht sind sogar 99,9% aller Städte weltweit schöner. Bestimmt sogar. 

Klima: Wuhan ist die feuchteste Stadt Chinas. Subtropisches Klima. 30°C im Sommer bei 100% Luftfeuchte. Auch jetzt im Winter hats die ganze Zeit geregnet.

 Letztlich gings noch zurück nach Beijing. Eigentlich wollte ich die "Great Wall", die chinesische Mauer begutachten. Es war aber nur noch Zeit für das "Vogelnest", das Olympiastadion. 

Am Montag nächste Woche gehts weiter. Dann berichte ich aus Schweden.

Einen Witz noch, hab ich gelesen:

Treffen sich zwei Planeten beim Arzt im Wartezimmer. Sag der eine:"Ich hab mir Homo Sapiens eingefangen." Der andere:"Macht nix. Das geht von alleine wieder weg!"

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24. Februar 2009 2 24 /02 /Februar /2009 16:10

Ich überlege meinen Blog umzubenennen...in IPG Adventure tours. (Für die die es nicht wissen: IPG ist die Firma für die ich arbeite und die mir immer diese abenteuerlichen Reisen ermöglicht. Adventure tours heißt, für die nicht so sprachbegabten unter uns: "Was mach ich hier eigentlich" oder auch "Abenteuerreisen").

Eigentlich wäre ich ja schon wieder zu Hause heute, hatte ich letztens gebloggt. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Mein Aufenthalt wurde am Montag spontan und kurzfristig um eine Woche verlängert, OHNE die Unterhosen-Sittuation einzukalkulieren. Und da fällt mir ein, wer gießt eigentlich meine Blumen? Und wer füttert meinen Hamster. Na, der hat wohl jetzt eh schon keinen Hunger mehr.

Man hat also von oberster Stelle beschlossen, das ich alle Laser die in China stehen besuche und einen Straus Blumen überreiche. Die Laser stehen in Beijing, Shanghai, Wuhan, Changzhou, Shenzhen. Auf der Karte müßt ihr jetzt selbst suchen. Einen Tip gibts: In Beijing, früher auch als Peking (nach der Ente benannt) bekannt, schneits. Es ist also: KALT. In Shenzhen sind 25°C.

Der Vorteil (von Shenzhen meine ich jetzt) liegt offen auf der Hand. Während Deutschland im Schnee versinkt, sich den Arsch abfriert und ein erwartetes Wirtschafts"wachstum" von minus 5% ausweist, ist es hier in Shenzhen wo ich gerade wieder eingetroffen bin mollig warm. Schnee hab ich auch nicht gesehen. Das Wirtschaftswachstum geht auch um 2% zurück, auf  plus 10%. Der Nachteil bei der Wärme ist, man kann eine Unterbuchse wirklich maximal 4 Tage (links, rechts, richtig und falsch rum) anziehen. Wo sich der Kreis wieder schließt...(verstanden?). Ansonsten muß man sich wegen schlechten Geruchs hier keine Sorgen machen. So schnell fällt man hier nicht auf...wegen Geruchs meine ich. Mit zwei Metern lichter Höhe schon!

Gestern Abend bin ich dann also noch geschwind nach Changzhou gejettet. Nur hat mir niemand gesagt, das der Flieger in Xiamen einen Zwischenstop macht. Ich also raus aus dem Flieger und ab ans Gepäckband. Da standen dann auch 5 Chinesen und ich. Kam mir schon etwas spanisch vor. Als dann mein Gepäck letztendlich auch nicht rauskam, kam mir das schon chinesisch vor, d.h. ich nix verstehen. Man hat mich dann aber gefunden und wieder ins Flugzeug gesteckt. Die hatten wohl Angst das meine Koffer explodieren wenn ich nicht mit im Flieger sitze.

Angekommen in Changzhou. Ab ins Hotel. Nächsten früh in die Firma. Laser checken, Update aufspielen. Fertsch. Zurück zum Flughafen. Zurück nach Shenzhen. Diesmal ohne Zwischenstop. Hab auch nicht versucht auszusteigen!

Morgen früh wieder zum nächsten Laser. Morgen abend oder Donnerstag weiter nach...das Los wird erst noch gezogen. Ein Kollege aus Deutschland kommt mir zu Hilfe. So bin ich dann wenigstens zu meinem Geburtstag im Sommer mal wieder zu Hause ;-)

Zum Schluß noch zwei kleine Bilderrätsel.

 

1. Auf was warten die Leute auf diesem Bild?

 

a) Auf den Osterhasen.

b) Auf Gebäck. Hm. Lecker Printen.

c) Auf den toten Hamster.

d) Auf die Essensausgabe.

 

Fast richtig war Antwort b). Auf ihr Gepäck!

 

 

2. Wohin geht die Reise?

 

a) Nach Jerusalem.

b) Malle.

c) Das ist ein Ü-Ei.

d) 1-2-oder 3? Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn      das Licht ausgeht.

 

Antwort: Wer es weiß und sich sicher ist, sagts mir bitte schnell, sonst steig ich wieder falsch ein ;-)

 

 

 

Da fällt mir noch ein: Isch habe gar keinen Hamster!

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18. Februar 2009 3 18 /02 /Februar /2009 15:37

Nachdem ich meine Grippe überstanden habe, wurde mein erneuter Trip nach China nur verschoben, nicht aufgehoben. Am Montag (16.02.09) gings los nach Beijing und direkt weiter nach Wuhan. Wie man sieht war Wuhan kein Foto wert...Nur Regen und Nebel, Regen und Nebel und kalt.

Am Donnerstag gings dann weiter nach Shenzhen. Hier waren angenehme 25°C. Wenn ich höre das es im Vogtland schneit wie blöde...

Über Shenzhen kann man das eine oder andere berichten: Für viele ist Shenzhen eher unbekannt, ein weißer Fleck auf der Landkarte. Bis vor 30 Jahren war das auch so. Damals zählte man 30000 Einwohner. Ein Dorf wie Reichenbach/Vogtl. Dann wurde Shenzhen zur Sonderwirtschaftszone erklärt und hat heute 12 Millionen Einwohner und hat damit seinen direkten Nachbarn in Sichtweite, Hongkong mit 7 Millionen, längst überholt. 8 bis 9 Millionen der 12 Millionen Einwohner sind Wanderarbeiter ohne ständigen Wohnsitz in Shenzhen. Fahrräder sind verboten in Shenzhen, sie gelten als Symbol für Armut. Trotzdem fahren viele Fahrrad...

Heute, am Sonntag, waren wir im Einkaufsviertel. Mörderisch was los wie man auch sieht. Natürlich haben alle Geschäfte auch Sonntags geöffnet...Die Philosophie ist hier etwas anders: Wer die ganze Woche arbeitet, d.h. hier in Shenzhen Montag bis Samstag, der braucht auch einen Tag an dem man shoppen gehen kann. Es gibt kein Diskussion wie lange ein Laden auf haben darf.

In den Läden ist voller Körpereinsatz gefragt, drängeln ist oberestes Gebot. Genauso wie Handeln ein Muss ist. Meist kann man den Preis locker halbieren.

Ich muss natürlich immer etwas aufpassen das ich niemand ertrete, manche Chinesen sind wirklich nur laufende Meter. Aber meistens passen sie schon selbst auf und haben Respekt wenn der weiße Zweimetermann kommt.

Montag oder Dienstag gehts zurück nach Beijing und von dort am Dienstag nach Deutschland. Wie ich so gehört habe, ist inzwischen tiefster Winter in Deutschland. Eine weitere Meldung aus München hat mich sehr positiv gestimmmt: Bayern hat verloren gegen Köln! Kölle Allaaf!  

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3. Februar 2009 2 03 /02 /Februar /2009 16:58

Jetzt hat es mich auch erwischt: Grippe, ganz schön heftig. Mit letzter Kraft schreibe ich diesen Blog. Drei Hektar Wald mußten schon sterben nur für meine Papiertaschentücher. 

Am Samstag ging es los, relativ plötzlich. Wir waren gerade zu unserer jährlichen Ausfahrt, diesmal wieder in Prag. Ich möchte trotzdem hier kurz was zu dieser tschechischen Hauptstadt an der Moldau schreiben: Die "Goldene Stadt" sollte umbenannt werden. Hier meine drei Vorschläge: "Kohlenmonoxid Stadt", "Müllstadt" oder auch "WirnehmendieTouristenausundlachenunskaputt-Stadt".

Das alles teurer wird und man das Bier nicht mehr für unter einem Euro bekommt, ist so klar wie der Himmel über der Arktis. Aber für ein verdorbenes Bier über 3 Euro zuverlangen, einen Grog sage und schreibe 6 Euro und für das Brot zur Suppe 18!!! Euro (für 8 Personen 15 Kanten) ist Abzocke. In den Kneipen fällt der Putz von der Wand, innen wie außen. Müll überall. Alles dreckig. Selbst im Zentrum und der historischen Altstadt. Das 4**** Sterne Hotel in dem wir logierten, war OK, vom Preis her gesehen und wenn man keine Ansprüche stellt, vorallem nicht ans Frühstück und schon gar nicht an den Kaffee. Und ich habe in meinem Leben schon ein zwei Hotels von innen gesehen. In Deutschland wären das wohl 3*** Sterne.      

Nagut, 2**Sterne vielleicht eher.

Aber wir haben auch eine gut Kneipe gefunden mit nem netten Kellner...hab ich mir berichten lassen. Leider lag ich da schon im Bett und habe mit meiner Grippe gekämpft. Ich hab verloren und sie hat die Oberhand gewonnen. Aber gemeinsam mit meinen zwei neuen Freunden Penicillin und Ibuprofen gewinnen wir die Schlacht.

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3. Februar 2009 2 03 /02 /Februar /2009 16:22

Am 28.Januar war es endlich mal wieder soweit: Nach langer Zeit mal wieder im Westfalenstadion, den jüngeren bekannt als Signal Iduna Park. Eigentlich war ich erst zum zweiten mal da, aber wer einmal da war, der kommt wieder! Sicher! Ein absolut unglaubliches, unbeschreibliches Gefühl. Wirklich nicht zu beschreiben. Im Hintergrund sieht man die Südtribüne: 25000 Fans, die größte Stehplatztribüne der Welt. Paßt ganz Reichenbach rauf. Die Stimmung phänomenal. Nicht umsonst zählt das Stadion zu den größten und schönsten und die Fan zu den besten der Welt. Insgesamt waren 75000 Fans da, nicht ganz ausverkauft aber für nen Mittwoch OK.  

Das Spiel, DFB Pokal Achtelfinal gegen Werder Bremen, begann gut für den BVB: 1:0 durch Frei. Danach zuweit hinten rein gestellt. Logisch mußte man früher oder später ein Gegentor kassieren. 1:1, 1:2 und der Kaas war gegessen. Wieder mal vernifft. Am Ende aber nicht unverdient weil zu passiv. Einzig die Schwarze Zunft enttäuschte wieder: Almeida mit klaren Ellenbogencheck gegen Tinga. Das ganze Stadion hat es gesehen. Nur die vier blinden schwarzen Dödel nich. Selbst im Fensehen wurde es gezeigt. Nur wieso wird der Almeida nicht nachträglich vom DFB Sportgericht gesperrt? Weil da noch mehr blinde schwarze Dödel in fetten Karossen sitzen. Wo haben die nur das Geld her...? Schließlich lag keine Tatsachenentscheidung vor. Na gut jetzt, ich reg mich schon wieder auf. Achso, dieser Almeida machte dann natürlich das 1:1...eigentlich hätte der schon längst unter die Dusche gehört! Sonst hätten wir das Spiel natürlich gewonnen!

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26. Januar 2009 1 26 /01 /Januar /2009 22:23

Nachdem ich denn wieder heimgekehrt bin, ohne bleibende Schäden aus dem Flieger gestiegen bin, haben wir ein tolles Wochenende verlebt.

Zunächst war da das zweite Tischtennis-Turnier des VFC Reichenbach 96. Ausgetragen im Sportheim, als Favorit gestartet, bereits im dritten Spiel im Doppel-KO-System gescheitert. Natürlich hat auch das Training gefehlt, aber der Spaß stand im Vordergrund. Im nächsten Jahr wird intensiver trainiert...oder weniger getrunken.

Am Sonntag war Geburtstag bei Tante Irma. Die Familie war nicht vollständig angetreten, geschwächt durch Grippe. Herzlich derb ging es trotzdem zu, wie immer...Hat wieder Spaß gemacht. Freuen uns schon auf April, Axel!

Am Mittwoch gehts mit Vater ins Westfalenstadion, die jüngeren kennen es auch als Signal Iduna Park. Donnerstag zurück gen Hamit und auf nach Prag. Kurzurlaub unter Männern. Wird bestimmt wieder lustig. Sonntag wieder zu Hause. Nächste Woche gehts dann wieder nach China arbeiten. Dann meld ich mich wieder. Bestimmt auch mit nem kleinen Bericht zum Fußball und zur Ausfahrt nach Prag. Bis dann und schaut wieder rein!

Ürigens, schon beworben? link

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21. Januar 2009 3 21 /01 /Januar /2009 14:30

Nach ausführlichem Frühstück - Instand-Kaffee - ging es heute vom Rande Beijings auf ins Zentrum, in die Verbotene Stadt. Unsere chinesische Niederlassung befindet sich in einem Gewerbegebiet außerhalb Beijing's Zentrum. Etwa am 5.Ring um die Stadt. (Es gehen 5! Autobahnringe um die Stadt). Für die etwa 20km haben wir nur etwa 2 Stunden gebraucht.

Die Verbotene Stadt, war bis Anfang 1900 über 500 Jahre Kaisersitz. Dort haben sich die Ming und die Qing Dynastie "vergnügt". Ja, wie ich über meinen Knopf im Ohr per deutschem Audio-Kommentar erfahren mußte, war die Sittuation damal wie heute: Es wurde gestiftelt was das Zeug hält. Lügen und Intrigen. Mancher Kaiser hatte bis zu 27 Kongubienen. Kondome waren zu teuer, die Pille verschreibungspflichtig. Man kann sich das Durcheinander vorstellen. Da hat der Kaiser auch schon mal vor der Mutter gekuscht, weil der Tronfolger von einer Putzfrau ausgetragen wurde. Am Ende haben die Kaiser trotzdem regiert, aber die Frauen hinter den Kulissen hatten das Sagen. Sag ich doch, wie heute, oder? Zumindest bei manch einem.

Zum Abendessen hab ich wieder den alten Fehler gemacht: Ich habe, da ich nicht wußte was ich da essen soll, vorher gefragt was das ist. Fehler. Niemals vorher fragen. Maximal hinterher, falls man einen guten Magen hat. Es waren Innereien, Magen-Darm Schlingen auf reichlich Knoblauch. Ich hab mich dann hauptsächlich an den Knoblauch gehalten. Zum Glück gabs noch Reis und Fisch und Bambus,...Zu Mittag gabs Peking-Ente. Allerdings wurden die Fleischstücken in ein Art Teigfladen zusammen mit Zwiebel eingerollt und kalt gegessen. Dazu scharfes Gemüse, Schweinefleisch mit Koriander, und und und. Sehr lecker.

Morgen gehts dann wieder gen Hamit. Auf Wiedersehen bis in zwei Wochen, dann bin ich wohl wieder hier, bzw. in Wuhan.

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20. Januar 2009 2 20 /01 /Januar /2009 14:39

...andere Länder, andere Sitten.

Auf wenige Länder trifft dieses Sprichwort so zu wie auf China.

Nachdem ich mich von Shenzhen verabschiedet habe, bin ich nach Shanghai geflogen. Die nächste Mega-City. Nach getaner Arbeit wurde ich von unseren gastfreundlichen chinesischen Kollegen zum Abendessen eingeladen. Das erste was auf dem Tisch kam: gekochte Hühnerfüße...Nun ist es aber zum Glück so, das viele verschiedene Gerichte

 auf den Tisch kommen und man nicht hungern muß, falls man das erstbeste nicht runter bekommt. Die verschiedenen Kostbarkeiten stehen dann, wie man es vom Chinesen in Deutschland kennt, auf einer drehbaren Platte. Damit sind die Gemeinsamkeiten aber auch schon aufgezählt. Dann ist jeder von jedem Teller. Man hat also in der Regel die Wahl zwischen mind. 10 verschiedenen Gerichten (bei 4 Personen am Tisch). Fisch, Fleisch, Sea food, Gemüse, Reis,...viel Knoblauch und oft auch sehr, sehr, sehr scharf. Vom Geschmack her absolut nicht mit dem "deutschen Chinesen" zu vergleichen. Von Norden nach Süden wird das Essen ausgefallener. Die kantonesische Küche im Süden beinhaltet auch viele Insekten, Schlagen punkt punkt punkt hab ich mir erzählen lassen. Hund und Katze wurde mir jedenfalls nicht angeboten, hätte ich wohl auch nicht gegessen.  Gewöhnungsbedürftig ist für den Europäer das Schmatzen, essen mit offenem Mund und Nase hochziehen. Und die Nase läuft bei der entsprechenden Schärfe mit Sicherheit. Ausschnauben mit Taschentuch ist am Tisch tabu. Es wird sehr laut erzähl und lauthals gelacht. Reicht der Tischnachbar dir das beste Stück Fleisch dann zollt er dir damit Respekt und Hochachtung. Stößt jemand dein Glas mit dir zusammen, solle man das Glas leeren. Und dies passiert nicht nur einmal am Abend. Allerdings wird das Bier aus Finkennäpfchen getrunken, hepp hepp. Da waren sie beim Deutschen natürlich an den richtigen geraten...

Das Essen sollte man insgesamt also eher als kulturelles Ereignis sehen. Alles in allem lecker und lustig.

Interessant ist auch die Art und Weise Auto zu fahren. Der Chinese fährt als wäre er der einzige Mensch auf der Straße - im übrigen benehmen sich die Chinesen im allgemeinen so als wären sie alleine auf der Welt. In der Schlange hinten anstellen, watt, Schlange? Wo? Du stehst an der Gepäckabholung im Flughafen und denkst da passt keiner mehr zwischen Trolli und Band? Hepp hepp, denkst auch nur du.

Zurück zum Auto. Spur halten, ne. Bei rot über die Ampel, ja. Die Polizei rechts überholen, ja. Blinken, nein. Und sonst digital. Entweder Vollgas oder Vollbremsung, 0 oer 1. Dazwischen ist nix.

Aber ich hab die Fahrten überlebt. Allerdings hab ich mich freiwillig angeschnallt. Die chinesischen Kollegen schnallen sich übrigens nur an, bevor sie einschlafen. Inklusive Fahrer...kleiner Scherz. Der braucht sich nicht anschnallen, der schläft ja nicht.

Heute früh sich wir dann abgereist nach Beijing (oder auch Peking, benannt nach der gebratenen Ente). Im Flugzeug war mal wieder reichlich Platz für die Beine, zumindest in der Business Klasse. Ich brauche mich dafür in der Holzklasse nicht anschnallen, da ich mit dem Sitz vor mir wie immer eine Presspassung eingehe.

Morgen schaue ich mir dann mal die Verbotene Stadt im Zentrum Beijings an.

Am Donnerstag gehts wieder zurück nach Deutschland. Früher als geplant. Da am Freitag die Feiern zum chinesischen Neujahr beginnen, arbeitet hier keiner mehr. Eine Woche Urlaub für alle. Ich darf wiederkommen wenn der Zauber vorüber ist und der Zoll mein Werkzeug und Ersatzteile freigibt. DAs hat den Vorteil, das ich am Wochenende zu Hause bin und zum Brunch zu Tante Irmas 85. gehen kann.

Ein chinesisches Sprichwort zum Abschluß: "Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge."

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17. Januar 2009 6 17 /01 /Januar /2009 16:37

 Jetzt bin ich also auch Blogger. Man muss je schließlich mit der Zeit gehen. Und da ich ja auch immer einmal im Jahr wegfahre oder fliege, möchte ich euch, die das lesen, somit immer auf dem neuesten Stand halten.

Nun genug der großen Worte, los gehts...

Im Augenblick bin ich ja im Trainingslager in Shenzhen, China. Es wird jeden Tag "hart" trainiert wie ihr sehen könnt im unteren Bild...mit Kokusnüssen (klingt komisch, ist aber so).

Hinter mir (also imRücken) liegt Hongkong, leider nicht im Bild. War aber eh kaum zu erkennen. Die Stadt im Hintergrund ist Shenzhen.

Morgen gehts nach Shanghai zum shoppen, äh ich mein zum arbeiten.

Soviel also fürs Erste aus dem Land des Lächelns!

 

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